Blog

Nicht perfekt, aber deutlich besser als nichts

von Julia Bischoff (Kommentare: 0)

 

Was soll er nur tun, der Redakteur in einer weniger finanzstarken Technischen Redaktion? Auf jeder Fachmesse und in jeder Konferenz wird er damit konfrontiert, dass er ohne ein adäquates Sprachprüfprogramm keine Texte mehr verfassen kann, die den heutigen Ansprüchen entsprechen.

Ja, und die Argumente für diese Programme sind absolut nicht von der Hand zu weisen. Es gibt hervorragende Sprachprüfprogramme auf dem Markt. High-Tech-Tools, die bereits mit Ansätzen Künstlicher Intelligenz arbeiten.

Gleich vorne weg, diese Programme sind von der Leistung nicht zu toppen. Sie besitzen ein über Jahrzehnte entwickeltes sprachliches Wissen, bieten folglich eine hervorragende Leistung und sind ihren Preis absolut wert. Programme, die man jeder Redaktion wünscht. Doch insbesondere bei diesen Programmen stößt das Budget vieler Technischer Reaktionen schnell ans Limit.

Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Wenn eine Technische Redaktion nicht über das entsprechende Budget verfügt, muss sich die Redaktion heutzutage zwangsläufig anders behelfen: mit Programmen, die eben nicht perfekt sind, aber deutlich besser als nichts.

Auch heute arbeiten noch viele Redaktionen mit Microsoft Office. Wäre es da nicht naheliegend, zumindest die rudimentären Office-Funktionen, wie z. B. die AutoKorrektur, zu verwenden?

Warum werden dann diese Funktionen, wenn doch bereits vorhanden, kaum effizient eingesetzt?

Das mag daran liegen, dass die meisten Menschen beim Wort „Autokorrektur“ das Grauen packt. Mit der Funktionalität einer Autokorrektur werden wir heute permanent konfrontiert, sei es in WhatsApp, beim Verfassen einer SMS oder eben in Textverarbeitungsprogrammen wie Word.

Wer hat es nicht schon erlebt, er tippt in Eile einen Text in WhatsApp, schickt ihn ab und die Autokorrektur leistet ihren nicht immer vorteilhaften Beitrag.

WhatsApp Autokorrektur Fail(Quelle: https://www.noz.de/deutschland-welt/digitale-welt/artikel/874674/autokorrektur-bei-whatsapp-wenn-es-unfreiwillig-komisch-wird)

 

Ähnliches passiert in Microsoft Office: so tauft die AutoKorrektur eine Firma namens Weider kurzerhand in Wieder um. Schreibt man beispielsweise das Wort DNA, so wird es automatisch in DANN umgewandelt.

Daher überrascht es nicht, wenn bei Google „Autokorrektur“ vorwiegend in Verbindung mit „deaktivieren“ gesucht wird.


Auch die Tatsache, dass die Office AutoKorrektur standardmäßig jeden Satz automatisch mit einem Großbuchstaben beginnen lässt, kostet den ein oder anderen Technischen Redakteur bei der Erstellung von Tabellen unnötig Nerven und Zeit. Für Tabellen lässt sich diese Korrektur jedoch per Einstellung deaktivieren.

Und genau hier kommen wir zum Punkt:

Wird die Office AutoKorrektur sinnvoll an Ihr Unternehmen angepasst, kann sie dem Technischen Redakteur nennenswerte Dienste leisten.

Im nächsten Blog wollen wir darauf eingehen, was eine speziell für Ihr Unternehmen angepasste Office AutoKorrektur leisten kann und wo ihre Grenzen sind.

 

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben